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Der Fachverband Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik Rheinland- Rheinhessen begrüßt Sie auf seinem Internetauftritt.

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FACHUNTERTNEHMERBESCHEINIGUNG

SHK BETRIEB FINDEN

Erneut kurzfristige Änderungen in der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG)

29.07.2022

BMWI reduziert Fördersätze und ändert Förderbedingungen der BEG Einzelmaßnahmen


Nach den Wirren um den abrupten Förderstopp in den KfW-Programmteilen der BEG Ende Januar hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) unter Bundesminister Harbeck am 26.07.2022 erneut Förderkonditionen der BEG kurzfristig und völlig überraschend in einer Nacht- und-Nebel-Aktion geändert. Diesmal trifft es neben der Sanierungsförderung durch die KfW auch die für das SHK-Handwerk besonders bedeutende Förderung von Einzelmaßnahmen (BEG EM) durch das BAFA.


Die neuerlichen Änderungen Knall auf Fall erschüttern das Vertrauen der Verbraucher und der ausführenden Handwerksbetriebe in die Förderkulisse zur energetischen Gebäudesanierung nachhaltig und untergraben die gemeinsamen Anstrengungen für Klimaschutz und Wärmewende in diesem Bereich. Kunden werden verunsichert, es entsteht ein erheblich gesteigerter Beratungsbedarf, bereits geplante Maßnahmen werden infrage gestellt und die Motivation der SHK-Branche beschädigt. Und genau das kann unser Handwerk und die Gesellschaft in der derzeitigen Situation am Allerwenigsten gebrauchen.


Der ZVSHK hat deshalb bis gestern noch vergeblich versucht, intern auf das BMWK einzuwirken. Ein Statement des Hauptgeschäftsführers des ZVSHK Helmut Bramann finden sie im untenstehenden (folgenden) Beitrag.


Hier die wesentlichen Änderungen in der BEG EM zum 15.08.2022 in aller Kürze:

  • Jegliche Förderung von fossilen Heizungen (Gas-Brennwertheizungen „Renewable-Ready“, Gashybrid-Heizungen, Gas-Wärmepumpen) wird eingestellt.
  • Die Fördersätze werden insgesamt gesenkt (siehe nachfolgende Tabelle).
  • Die Fördersätze für Anlagen zur Nutzung von Biomasse (insbesondere Holz- und Pelletfeuerungen) werden sehr deutlich um bis zu 25 % (auf gesenkt.
  • Für den Einsatz einer (Elektro-)Wärmepumpe wird neu ein zusätzlicher Wärmepumpen-Bonus von + 5 % gewährt, wenn als Wärmequelle Wasser, Erdreich oder Abwasser genutzt wird. Luft-Wasser-Wärmepumpen erhalten diesen Bonus nicht.
  • Für die BEG EM gibt es nur noch Direktzuschüsse durch das BAFA. Die Kreditvariante durch die KfW entfällt.
  • Die Technischen Mindestanforderungen (TMA) werden nach derzeitigem Stand nicht geändert.
  • Für Änderungen bei den BEG Einzelmaßnahmen beim BAFA gilt eine Übergangsfrist bis einschließlich 14.08.2022 (24:00 Uhr). Bis zu diesem Datum können noch Förderanträge zu den bisherigen Konditionen gestellt werden. Es kann in diesem Zeitraum jedoch nur ein Antrag pro Antragsteller gestellt werden. Die Änderungen werden zum 15.08.2022 in Kraft treten.

Zu Ihrer Information haben wir die Änderungen in einer kompakten Übersicht (alte/neu Fördersätze) zusammengestellt.


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ZVSHK Hauptgeschäftsführer Helmut Bramann zur Änderung der Fördersätze für die energetische Gebäudes

28.07.2022

Pressemitteilung ZVSHK


„Das nennt man wohl im Sport ein klassisches Eigentor“. Eine Bundesregierung, die das Land so schnell wie möglich klimaneutral ausrichten will, eine Koalition, die Bürgerinnen und Bürger täglich zum Energiesparen auffordert, ändert in einer Nacht-und-Nebel-Aktion die Förderkonditionen für die energetische Gebäudesanierung. Sie stößt damit alle modernisierungswilligen Investoren vor den Kopf und leistet jenen einen Bärendienst, die auf diesem so wichtigen Feld für CO2 Einsparung und Klimaschutz ihren Kunden urplötzlich neue Förderbedingungen vermitteln müssen: unserem Handwerk, unseren Fachbetrieben.


Die Streichung der bisherigen Förderung von Gas-Brennwertheizungen („Renewable Ready“) und Gas-Hybridheizungen mag zu den klimapolitischen Zielen der Bundesregierung passen, aber sie kommt zur Unzeit: Sie durchkreuzt von jetzt auf gleich alle sich derzeit anbahnenden Modernisierungsmaßnahmen im Heizungskeller, die natürlich auch den Gas- und Ölverbrauch in diesem Winter noch reduziert hätten. Angesichts der aktuell nicht ausreichend verfügbaren Wärmepumpen kommt das einem Stop-Signal für den Markt gleich.

Verlässlichkeit bei in Aussicht gestellten Förderungen ist die wichtigste treibende Kraft für Modernsierungsmaßnahmen. Was die Bundesregierung gerade treibt, ist dagegen ein Vabanque-Spiel um das Vertrauen der Bürger in eine funktionierende Klimapolitik.


Dass es anders geht, hat die Vorgängerregierung mit ihrem Klimapaket und den damit verbundenen Fördermaßnahmen gezeigt. Dies hat den Modernisierungsschub für effiziente Heizungsanlagen mächtig befördert. Fast drängt sich der Eindruck auf, das „grüne“ Bundeswirtschaftsministerium hat dieses Eigentor ganz bewusst verwandelt. Ein Schelm, der Böses dabei denkt.“


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ZVSHK – Präsidentenbrief: Lasst uns jetzt für Deutschland handeln!

14.07.2022

Liebe Kolleginnen und Kollegen,


„Gas ist von nun an ein knappes Gut!“. Mit diesen Worten hat Bundesminister Habeck in der vergangenen Woche den Gasnotstand in unserem Land ausgerufen. Die Bundesregierung befürchtet, dass nach den anstehenden Wartungsarbeiten an der Leitung Nordstream I, Putin diese Leitung nicht mehr hochfahren lässt.


Ohne Wenn und Aber ist dies die Bankrotterklärung für eine verfehlte Energiepolitik der letzten 20 Jahre. Aber Schuldzuweisungen helfen hier nicht weiter. Es geht jetzt darum, alles dafür zu tun, dass die für den Herbst und Winter zu erwartenden Folgen der Gaskrise für Verbraucher und Industrie so erträglich wie möglich ausfallen. Tatsache ist: Es geht um unseren Wirtschaftsstandort, Wohlstand und Leben in unserer Heimat. Sollte sich Putin dafür entscheiden, Deutschland nicht mehr zu beliefern – was er sich leisten kann – und sollte uns deshalb das Gas im Winter ausgehen, werden wir Folgen in Deutschland erleben, die man sich kaum schlimmer ausmalen kann.

Unser Handwerk ist nah am Kunden, unsere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sind Vertrauensperson und fachlicher Ansprechpartner des Kunden, gerade auch in Fragen der Wärmeversorgung, des Energieverbrauchs. Lasst uns diese Position nutzen. Jetzt ist die Zeit, wachzurütteln und aktiv zu werden, denn wir alle müssen in den verbleibenden Sommermonaten die Vorbereitungen dafür treffen, die befürchteten Versorgungsausfälle und Produktionseinbrüche möglichst zu vermeiden und das heißt konkret: Gas einzusparen!


In den Erdgas befeuerten Heizungsanlagen der Republik schlummert ein erhebliches Energieeinsparpotenzial, das jetzt im Sommer gehoben werden kann – durch gering investive Maßnahmen wie Wartung und soweit erforderlich hydraulischen Abgleich.


Und hier stehen wir als Heizungsbauerhandwerk in der Verantwortung. Wir erheben den Anspruch als das Klimahandwerk in Deutschland, die Energiewende maßgeblich mitzugestalten. Das heißt aber zugleich: Wir sind jetzt auch zur Stelle, wenn es darum geht, eine das ganze Land betreffende Notlage abzuwenden.


Gerade unsere Organisation, unsere Innungsbetriebe des Heizungsbauerhandwerks sollten mit gutem Beispiel vorangehen, Kapazitäten frei machen und jetzt verstärkt Optimierungsmaßnahmen an bestehenden Gasheizungen anbieten. Natürlich obliegt das der Entscheidung des jeweiligen Unternehmerkollegen. Aber ich weiss auch, wie stark Solidarität und Pflichtgefühl bei uns ausgeprägt sind. Wir haben das erst im vergangenen Jahr bei der Flutkatastrophe bewiesen.

Minister Habeck haben wir bereits einen Heizungs-Fitness-Check für Hausbesitzer vorgeschlagen, um eine optimale Heizungseinstellung und – wenn nötig – einen hydraulischen Abgleich durchführen zu lassen. Unsere Empfehlung an die Politik ist, das bisherige Antrags- und Genehmigungsverfahren im Förderprogramm „BAFA – Bundesförderung für effiziente Gebäude – Heizungsoptimierung“ für die Laufzeit der Kampagne abzukürzen, so dass die Mittelbewilligung mit dem Auftrag sofort ausgelöst werden kann.


Jetzt kommt es darauf an, mit vereinten Kräften aufzuklären und Nachfrage nach Heizungsoptimierung zu bedienen. Eine für Sie nutzbare, aktualisierte Information des SHK-Handwerks zum Energiesparen ist als Anlage beigefügt.

Ich weiß: Das wird ein Kraftakt. Die Auftragsbücher sind ohnehin voll. Die Sommerferien beginnen. Der Personalbestand ist dadurch angespannt.

Aber das alles sind keine Ausreden, wenn es gilt, unserer gesellschaftlichen Verantwortung nachzukommen. Zumal die Chance nie größer war, das Ansehen unseres Handwerks in der Öffentlichkeit und jedes Betriebes bei seinen Kunden schlagartig zu erhöhen. Zeigen wir dem Land, was in uns steckt.


Das vor wenigen Wochen entwickelte Merkblatt „Heizenergie und Heizkosten sparen – Tipps für Hauseigentümer und Mieter“ wurde dahingehend im Zentralverband Sanitär Heizung Klima ergänzt und ist als Unterstützung der Kundenansprache zur freien Verfügung als Anlage beigefügt.


Ihr Michael Hilpert, Zentralverband Sanitär Heizung Klima


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ZVSHK beim Wärmepumpengipfel: "Fachhandwerk steht bereit"

01.07.2022

Beim digitalen „Wärmepumpengipfel“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) sowie des Bundesbauministeriums (BMWSB) am 29. Juni 2022 hat der Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) für das Heizungsbauerhandwerk eine klare Unterstützung des von der Bundesregierung angestrebten Wärmepumpenhochlaufs im Markt signalisiert.


Die vollständige Pressemitteilung lesen Sie auf der Seite des ZVSHK unter www.zvshk.de


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Online-Schulung zur TRGE

25.05.2022

Zur Veröffentlichung der neuen DVGW-Regelwerksreihe Effizienz bieten wir eine entsprechende Online-Schulung an.

In der Schulung erhalten Sie einen aktuellen Überblick über die Klimaziele und deren Auswirkungen auf den Wärmesektor in Deutschland (TRGE Teil 1 – Wärmeversorung Gebäude).


Zielgruppengerecht werden die Inhalte der neu veröffentlichten Regelwerksreihe erläutert. Die Online-Schulung definiert für Sie innovative Technologien bei der Gasnutzung. Deren Anwendung nach den aktuellen Vorgaben des neuen Gebäudeenergiegesetzes bei Sanierungsmaßnahmen im Bestand als auch beim Neubau von Gebäuden sind u.a. ein Kernpunkt der Schulung. Maßnahmen zur Effizienzsteigerung und die Einbindung erneuerbarer Energien erarbeitet das Seminar ebenfalls für Sie.


Weitere Informationen unter Online-Seminar TRGE am 14.10.22


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Corona-Arbeitsschutzverordnung wird nicht verlängert

21.05.2022

Nach Angaben des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales soll die Corona-Arbeitsschutzverordnung nicht erneut verlängert werden und läuft somit zum 26. Mai 2022 aus. Angesichts des erfreulichen und beständigen Abklingens der Infektionszahlen bestehe kein Anlass, die SARS-CoV-2 Arbeitsschutzverordnung zu verlängern. Gleichzeitig wird die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel ihre Gültigkeit verlieren.

Regionale und betriebliche Infektionsausbrüche sind jedoch auch danach nicht ausgeschlossen. Arbeitgeber bleiben daher aufgefordert, das Infektionsgeschehen weiter zu beobachten und bei Bedarf das betriebliche Hygienekonzept an das Infektionsgeschehen anzupassen.


Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales wird hierzu Empfehlungen in Form von Antworten auf häufig gestellte Fragen (FAQ) bereitstellen, die den betrieblichen Akteuren Orientierung und Hinweise zur Verhinderung und Eingrenzung betrieblicher Ausbrüche geben. Darin wird vor allem auf solche Maßnahmen des betrieblichen Infektionsschutzes eingegangen, die sich im Verlauf der Pandemie besonders bewährt haben.


Darüber hinaus beobachtet das Bundeministerium für Arbeit und Soziales das Infektionsgeschehen auch weiterhin und wird im Falle eines kritischen bundesweiten Wiederanstiegs rechtzeitig die notwendigen Maßnahmen ergreifen und bekannt machen.


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Ehrungen des Fachverband SHK Rheinland-Rheinhessen

05.05.2022

Für eine langjährige ehrenamtliche Tätigkeit und herausragende Verdienste zur Förderung des SHK-Handwerkes haben Innungen die Möglichkeit, Einzelpersonen besondere Auszeichnungen seitens des Fachverbandes SHK Rheinland-Rheinhessen verleihen zu lassen.


Im Frühjahr 2022 wurden folgende Ehrungen ausgesprochen:

Ehrenteller

Friedrich Linn, Innung Simmern

Karl-Peter Jennewein, Innung Worms


Ehrennadel in Gold

Frank Wershofen, Innung Ahrweiler

Klaus Augustin, Innung Simmern

Matthias Thomas, Innung Westeifel

Manfred Kissinger, Innung Mainz


Ehrennadel mit Silberkranz

Dieter Engel, Innung Rhein-Westerwald

Marco Scholl, Innung Rhein-Westerwald


Ehrennadel

Simon Gundlach, Innung Bingen-Ingelheim


Der Fachverband SHK Rheinland-Rheinhessen gratuliert und dankt den Geehrten!

Ihr besonderes Engagement macht das SHK-Handwerk zu einer starken Gemeinschaft.


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SHK-Handwerk warnt vor „Klopapiereffekt“ bei Heizungen

05.05.2022

Der Fachverband SHK Baden-Württemberg hat nachstehende Pressemitteilung veröffentlicht, Stand 07.04.2022. Die Darstellungen und Aussagen sind überregional gültig – somit auch für unser Verbandsgebiet.

Die Unsicherheit der Verbraucher:innen bezüglich der zukünftigen Wärmeversorgung ihrer Immobilien hat in den letzten Wochen bundesweit zu einem Ansturm bei den Heizungsbauern geführt. Dieses Umdenken und die Entscheidung für den Einsatz erneuerbarer Energien begrüßt das SHK-Handwerk, warnt jedoch davor, den Heizungstausch übers Knie brechen zu wollen.

„In den vergangenen Wochen ist die Nachfrage nach Angeboten für Heizungen auf Basis von erneuerbaren Energien radikal angestiegen“, beschreibt Hauptgeschäftsführer Wolfgang Becker, Fachverband SHK Baden-Württemberg die aktuelle Situation. „Das freut uns sehr, bringt die Unternehmen aber an ihre Grenzen.“ Den Unternehmen tue es weh, Kunden auf später vertrösten zu müssen, aber die enorme Nachfrage könne nicht von heute auf morgen bewältigt werden. „Das ist wie beim Kauf von Klopapier im vergangenen Jahr. Alle wollen aus Angst vor einer Knappheit gleichzeitig die doppelte Menge. So etwas kann nicht gut gehen.“


Anders als beim Klopapier sieht der Verband jedoch kurzfristig echte Beschränkungen am Markt. Neben der vollen Auslastung berichten viele Installations- und Heizungsbaubetriebe derzeit von Lieferengpässen, beispielsweise bei Wärmepumpen. Ein Liefertermin in mehreren Monaten oder sogar erst in einem halben Jahr sind inzwischen nicht ungewöhnlich. Selbstverständlich tun auch die Hersteller momentan alles, um weitere Kapazitäten aufzubauen.


Nach Einschätzung der SHK-Organisation wird der Heizungstausch das Problem der Öl- und Erdgasabhängigkeit nicht kurzfristig lösen können. Von den rund 43 Millionen Wohnungen in Deutschland werden rund die Hälfte mit Gas und ein Viertel mit Öl beheizt. „Diese Infrastruktur wurde über Jahrzehnte aufgebaut. Selbst mit bestem Willen und beim Zusammenwirken aller Beteiligten sind die nicht in einem Jahr ausgetauscht“, so Becker. „Wir brauchen einen langfristigen und realistischen Plan.“


Entsprechend bittet der Verbandschef die Kunden um Geduld. „Wir raten dazu, den kurzfristigen Nachfrage-Boom abzuwarten und einen Heizungstausch langfristig zu planen, wenn die Hysterie wieder etwas abgeflacht ist.“ In der Zwischenzeit sollten sich Kunden selbst mit den verschiedenen Optionen und auch den möglichen Kosten befassen. Denn mit einer Wärmepumpe allein ist es meist nicht getan. Hinzu kommen zum Beispiel Aufwendungen für Speicher und Wärmeverteilung. Bei vielen älteren Gebäuden muss zunächst auch die Gebäudehülle energetisch saniert werden. „Viele Kunden sind überrascht, dass die Umstellung auf erneuerbare Energien ein Mehrfaches kostet als ein einfacher Kesseltausch. Sie springen dann nach der Angebotseinholung kurzfristig ab“, so Becker. Um dem zu begegnen und die außerordentliche Nachfrage besser steuern zu können, sind viele SHK-Betriebe zu Planungspauschalen übergegangen. Bei einem Einfamilienhaus können diese je nach Angebotsumfang schnell mehrere hundert Euro betragen.


Falsche Vorstellungen gebe es häufig, was die staatliche Förderung betreffe. Die Förderkonditionen seien aktuell sehr gut, meist müsse der Kunde jedoch trotzdem mehr als die Hälfte allein tragen. Trotz der insgesamt deutlich höheren Kosten rät der Verband, die Umstellung auf Erneuerbare langfristig vorzunehmen, wenn dies möglich ist. Becker rät: „Betrachten Sie dies als Investition, die sich je nach Entwicklung der Energiepreise durchaus nach einigen Jahren rechnet.“ Das Handwerk sieht sich ohnehin als langfristiger Akteur, der für Nachhaltigkeit steht.

Um CO2 zu sparen und die Abhängigkeit von russischen Energieimporten zu reduzieren, empfehlen die Experten des Fachverbandes als schnell umsetzbare Möglichkeit, die Heizungsanlage zu optimieren. Dies ist beispielsweise durch einen hydraulischen Abgleich, den Einbau einer Hocheffizienzpumpe, die Dämmung der Heizungsrohre oder den Einbau großflächigerer Heizkörper realisierbar. All diese Maßnahmen steigern die Effizienz der vorhandenen Heizungsanlage. Es wird Energie und CO2 eingespart und so der Geldbeutel auf Dauer geschont, ohne gleich zigtausende von Euro investieren zu müssen.


Eine erhöhte Nachfrage erfahren nicht zuletzt die Wärmepumpenschulungen, die der Fachverband seit Jahren in seinem Weiterbildungsprogramm anbietet. Zwar sei die Wärmepumpentechnik bereits Teil der Ausbildung, jedoch müssten nun Fachkräfte, die jahrzehntelang Öl- und Gasheizungen eingebaut haben, entsprechend nachqualifiziert werden, erläuterte Becker.

Abrufbar unter: www.fvshkbw.de/presse/presseinformationen


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1. Delegiertenversammlung wählt neuen Vorstand – Saling als Landesinnungsmeister wiedergewählt

04.05.2022

Oliver Saling bleibt für weitere drei Jahre Landesinnungsmeister des Fachverbandes SHK Rheinland-Rheinhessen. Die Delegiertenversammlung hat ihn einstimmig wiedergewählt.

Die Delegiertenversammlung des Fachverband SHK Rheinland-Rheinhessen hat am 30.04.2022 einen neuen Vorstand gewählt. Die Mitglieder bedankten sich bei Vorstand und Geschäftsführung für die Arbeit der vergangenen Legislatur. Der Kurs, den der Fachverband SHK Rheinland-Rheinhessen genommen habe, sei der richtige Weg und man sei sehr zufrieden mit den weiteren Entwicklungen, so der Tenor der Delegierten.

„Ich möchte mich bei den Mitgliedern des Vorstands für die jederzeit vertrauensvolle und persönliche Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren bedanken und freue mich gleichzeitig auf das Engagement der kommenden Legislatur. Weiterhin möchte ich mich für die Wiederwahl und das damit verbundene Vertrauen der Versammlung bedanken.“, sagt Oliver Saling, Landesinnungsmeister des Verbandes.


Neu in den Vorstand gewählt wurde Andreas Ruppert, Innung Worms. Ein großer Dank ging an Rainer Schmitz, Innung Westeifel, der den Vorstand aus persönlichen Gründen verlässt, für sein Engagement, seine Arbeit und Unterstützung.



Künftig gehören nach der Neu- und Wiederwahl des Vorstandes des Fachverbandes SHK Rheinland-Rheinhessen folgende Personen an:


  • Oliver Saling, Innung Mainz, Landesinnungsmeister
  • Dirk Lichtenthäler, Innung Rhein-Westerwald, stellv. Landesinnungsmeister
  • Matthias Baro, Innung Trier
  • Simon Henkel, Innung Bad Kreuznach
  • Reiner Hilger, Innung Ahrweiler
  • Daniel Jansen, Innung Rhein-Westerwald
  • Stefan Korus, Innung Bingen-Ingelheim
  • Friedrich Linn, Innung Simmern
  • Andreas Ruppert, Innung Worms

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